Unterwegs zu einer neuen "Zivilisation geteilter Genügsamkeit". Perspektiven utopischen Denkens 25 Jahre nach dem Tod Ignacio Ellacurías.

Sebastian Pittl, Gunter Prüller-Jagenteufel (Hg.) 

1. Auflage 2016
228 Seiten mit 7 Abbildungen gebunden
ISBN 978-3-8471-0573-2
Vienna University Press bei V&R unipress
Religion and Transformation in Contemporary European Society - Band 011 


Aus Anlass des 25. Jahrestages der Ermordung des spanischen Theologen und Menschenrechtskämpfers Ignacio Ellacuría unternehmen die Beiträge des Bandes den Versuch, Perspektiven utopischen Denkens in der Gegenwart auszuloten. Ellacurías Vision einer globalen »Zivilisation geteilter Genügsamkeit« dient dabei als Ausgangspunkt, um in interdisziplinärer Weise nach Potentialen des Utopischen zu fragen, die heute gegen den latenten Fatalismus einer sich globalisierenden »Zivilisation der Gleichgültigkeit« (Papst Franziskus) geltend gemacht werden können. Eine kritische Relecture des Utopischen tritt dabei an die Stelle des proklamierten »Endes der Utopie«, wobei die Frage nach einer möglichen Zukunft für die Opfer der gegenwärtigen Zivilisation leitend ist.
 

Commemorating the 25th anniversary of the assassination of the Spanish theologian and human rights defender Ignacio Ellacuría, the articles included in this volume explore perspectives of utopian thinking today. Ellacuría's vision of a global »civilization of shared frugality« serves as starting point for an interdisciplinary attempt to identify still existing potentials of »the utopian« in order to question the latent fatalism of the current global »civilization of indifference« (Pope Francis). A critical relecture of utopian thinking aims at replacing the proclaimed »end of utopia«, whereby the attempt to give the victims of the current civilization a possible future, serves as basic inspiration.